BIKEPACKING IN CHINA

TAL DER MILLIONEN GIPFEL

DAS LAND MIT DEM FAHRRAD ERKUNDEN

EVOCS langjähriger Produktionspartner für die bekannten Biketravel- und die neuen Bikepacking-Bags hat einen neuen Standort in der chinesischen Provinz Guangxi aufgebaut. Für EVOC-Produktmanager Tobias Reischle war dies Anlass genug, die neue Produktionsstätte zu besuchen und die atemberaubende Landschaft beim Bikepacking zu erkunden.

RIDE 1

DER FLUSS

Ein smaragdgrüner Fluss, der unter den Kalksteinbergen verschwindet und erst Kilometer später wieder auftaucht.

RIDE 2

DAS TAL

Endlose grüne Täler, stille Straßen und eine Landschaft, die mit nichts vergleichbar ist, was wir aus Europa kennen.

RIDE 3

DER PASS

Immer weiter bergauf, bis sich das Tal der Millionen Gipfel unter uns entfaltet.

DU’AN. IM ZENTRUM GUANGXIS.

Diese autonome Region im Südwesten Chinas nahe der vietnamesischen Grenze ist im Land bekannt für ihre kegelförmigen Karstberge – eine einzigartige, wahnsinnig schöne und interessante Landschaft. Ich bin mit meiner Partnerin Kathi hier, um diese wundersame Gegend beim Bikepacking zu entdecken. Hunderte kleiner grüner Gipfel in hunderten Tälern.

Michael, der Neffe des Firmenchefs, der zu den nettesten Menschen überhaupt gehört, und René, EVOCs Quality-Manager, haben vorab schon etwas für uns gescoutet. Das Problem ist nämlich: GPS-Signale sind staatlich gesteuert unpräzise. Und das trotz 5G-Funknetzes an jedem noch so einsamen Winkel eines Berges. Du stehst auf einer urbanen Hauptstraße, doch das GPS verortet dich zwei Kilometer entfernt auf einem Pass. Straßen bei Google Maps enden plötzlich im Nichts, obwohl sie in Wirklichkeit bis in die nächste Ortschaft und darüber hinaus führen.


Wir fuhren also analog, einfach der Nase nach, im Urvertrauen, schon irgendwo einen Weg hin und auch zurück zu finden. Navigation auf Sicht. Eine Straße, die in ein Tal hinein- und einen Berg hinaufführt, wird ja auch irgendwo wieder hinunterführen. Das ist Exploring im besten Sinne.

In dieser Gegend könnte man wochenlang mit dem Rad herumreisen, wir begannen mit drei Tagen.

TOUR 1

DER FLUSS

Das Wasser ist kristallklar. Smaragdgrün.

Wir rollen am Ufer entlang. Bis der Fluss unter der Erde verschwindet. Ein paar Kilometer. Aber er versickert nicht, sondern fließt in seinem Kalksteinbett weiter. Irgendwo kommt er wieder an die Oberfläche und man hat das Gefühl, an seiner Quelle zu stehen. So frisch, klar und kalt ist sein Wasser. Ein Bad darin ist wie ein Tauchgang in einen Jungbrunnen.

Wir fragen den Schiffsführer, der uns mit dem Boot übersetzt, „Wohin fließt dieser Fluss, wenn er unterirdisch abtaucht, und wie weit?“ 

Vom benachbarten Boot her winkt uns ein Fischer gut gelaunt zu.

Seine Antwort ist ein lächelndes Schulterzucken. Genauso fröhlich lächelt seine Frau, die am Ufer die gerupften Enten wäscht. Und auch der Fischer im Nachbarboot winkt heiter herüber.

Die Menschen hier sind unglaublich freundlich, wahnsinnig interessiert und offen. Die Einheimischen wünschen sich Selfies mit dir, weil sie noch nie einen Europäer in dieser Provinz getroffen haben. Wenn du sie nach dem Weg fragst, zücken sie ihr Smartphone, sprechen einen Schwall Mandarin hinein und halten es dir hin, sodass du die Übersetzung lesen kannst.

Das funktioniert tatsächlich überall und bei jedem, den man trifft. Die Menschen sind unheimlich hilfsbereit. Und diese Art der Kommunikation macht auch Spaß. Technologie baut Brücken.

Das Wasser ist kristallklar. Smaragdgrün.

Wir rollen am Ufer entlang. Bis der Fluss unter der Erde verschwindet. Ein paar Kilometer. Aber er versickert nicht, sondern fließt in seinem Kalksteinbett weiter. Irgendwo kommt er wieder an die Oberfläche und man hat das Gefühl, an seiner Quelle zu stehen. So frisch, klar und kalt ist sein Wasser. Ein Bad darin ist wie ein Tauchgang in einen Jungbrunnen.

Wir fragen den Schiffsführer, der uns mit dem Boot übersetzt, „Wohin fließt dieser Fluss, wenn er unterirdisch abtaucht, und wie weit?“ 

Vom benachbarten Boot her winkt uns ein Fischer gut gelaunt zu.

Seine Antwort ist ein lächelndes Schulterzucken. Genauso fröhlich lächelt seine Frau, die am Ufer die gerupften Enten wäscht. Und auch der Fischer im Nachbarboot winkt heiter herüber.

Die Menschen hier sind unglaublich freundlich, wahnsinnig interessiert und offen. Die Einheimischen wünschen sich Selfies mit dir, weil sie noch nie einen Europäer in dieser Provinz getroffen haben. Wenn du sie nach dem Weg fragst, zücken sie ihr Smartphone, sprechen einen Schwall Mandarin hinein und halten es dir hin, sodass du die Übersetzung lesen kannst.

Das funktioniert tatsächlich überall und bei jedem, den man trifft. Die Menschen sind unheimlich hilfsbereit. Und diese Art der Kommunikation macht auch Spaß. Technologie baut Brücken.

Also fuhren wir nach Gefühl – im Vertrauen darauf, dass jede Straße, die in ein Tal und hinauf auf einen Berg führt, am Ende auch wieder ins nächste Tal hinabführt. Navigation auf Sicht.

TOUR 2

DAS TAL

Die Landschaft fasziniert uns.

Die Landschaft fasziniert uns. So etwas kennen wir aus Europa nicht. Sie ist so vollkommen anders, so einzigartig. Zwischen diesen Hügeln schlängelt sich immer ein Weg in ein Tal. Oft ist eine ausgebaute neue Teerstraße, wo vor kurzem noch eine schmale Gravel Road war, wie man uns erzählt. Die Provinz wird erschlossen.


Uns freut’s. Ideal zum Rennradfahren. Kein Verkehr. Und irgendwo plötzlich auch: offizielle Fahrradwege. Das überrascht, denn Fahrradfahren ist hier exotisch genug. Wir trafen keine, KEINE, anderen Radfahrer. Wohlstand bedeutet hier noch: das Fahrrad überwunden zu haben und elektrisch auf vier Rädern unterwegs zu sein. Bikepacker? Sind fremdartige Sonderlinge hier.

Tradition und Zukunft existieren hier Seite an Seite.

Links und rechts der Wege liegen Bauernhöfe. Und jeder noch so kleine Bauernhof hier in

der Provinz ist mit einer Teerstraße ans Straßennetz angeschlossen. Mit ‚kleiner Bauernhof‘ meine ich einen Selbstversorger-Kleinstbauernhof in völliger Abgeschiedenheit. Und vor jedem Hof steht ein Elektroauto. Es wird von Photovoltaik auf dem Hofdach gespeist. Über den Feldern surren landwirtschaftliche Drohnen. Die Wände der Höfe sind jedoch nicht einmal verputzt. Das ist gelebte Tradition und Zukunft in China.

Die Landschaft fasziniert uns.

Die Landschaft fasziniert uns. So etwas kennen wir aus Europa nicht. Sie ist so vollkommen anders, so einzigartig. Zwischen diesen Hügeln schlängelt sich immer ein Weg in ein Tal. Oft ist eine ausgebaute neue Teerstraße, wo vor kurzem noch eine schmale Gravel Road war, wie man uns erzählt. Die Provinz wird erschlossen.


Uns freut’s. Ideal zum Rennradfahren. Kein Verkehr. Und irgendwo plötzlich auch: offizielle Fahrradwege. Das überrascht, denn Fahrradfahren ist hier exotisch genug. Wir trafen keine, KEINE, anderen Radfahrer. Wohlstand bedeutet hier noch: das Fahrrad überwunden zu haben und elektrisch auf vier Rädern unterwegs zu sein. Bikepacker? Sind fremdartige Sonderlinge hier.

Tradition und Zukunft existieren hier Seite an Seite.

Links und rechts der Wege liegen Bauernhöfe. Und jeder noch so kleine Bauernhof hier in

der Provinz ist mit einer Teerstraße ans Straßennetz angeschlossen. Mit ‚kleiner Bauernhof‘ meine ich einen Selbstversorger-Kleinstbauernhof in völliger Abgeschiedenheit. Und vor jedem Hof steht ein Elektroauto. Es wird von Photovoltaik auf dem Hofdach gespeist. Über den Feldern surren landwirtschaftliche Drohnen. Die Wände der Höfe sind jedoch nicht einmal verputzt. Das ist gelebte Tradition und Zukunft in China.

TOUR 3

DER PASS

Das Tal der Millionen Gipfel.

Das Tal der eine Million Gipfel. Eine Fahrt hier gleicht einem wogenden Tanz: auf und ab. 200 Höhenmeter hinauf, 50 hinunter, dann wieder 300 hinauf und 100 hinunter. Wir hören auf zu zählen. Denn wir haben unser Ziel klar vor Augen. Der Tempel liegt etwa 500 Höhenmeter am Pass oben. 

Jetzt verstehen wir den Namen.

Plötzlich sehen wir Schriftzeichen am Straßenrand, darunter die Übersetzung: ‚Tour of Guangxi. UCI Worldtour.‘ Verrückt, oder? In dieser abgelegenen Gegend! Die wissen eben auch, wo es schön ist.

Dann stehen wir am Pass und schauen ins Tal. Ja, das ist das Tal der eine Million Gipfel. Was für ein wunderbarer Name! Grüne Hügel, soweit das Auge reicht. Es ist wunderschön, was man durch Bikepacking erleben kann.

Das Tal der Millionen Gipfel.

Das Tal der eine Million Gipfel. Eine Fahrt hier gleicht einem wogenden Tanz: auf und ab. 200 Höhenmeter hinauf, 50 hinunter, dann wieder 300 hinauf und 100 hinunter. Wir hören auf zu zählen. Denn wir haben unser Ziel klar vor Augen. Der Tempel liegt etwa 500 Höhenmeter am Pass oben. 

Jetzt verstehen wir den Namen.

Plötzlich sehen wir Schriftzeichen am Straßenrand, darunter die Übersetzung: ‚Tour of Guangxi. UCI Worldtour.‘ Verrückt, oder? In dieser abgelegenen Gegend! Die wissen eben auch, wo es schön ist.

Dann stehen wir am Pass und schauen ins Tal. Ja, das ist das Tal der eine Million Gipfel. Was für ein wunderbarer Name! Grüne Hügel, soweit das Auge reicht. Es ist wunderschön, was man durch Bikepacking erleben kann.

ENDLOSE GRÜNE HÜGEL BIS ZUM HORIZONT.

FREUNDSCHAFT UND GELEBTE VERANTWORTUNG – WO EVOC PRODUZIERT

„Seit es die Marke EVOC gibt, lassen wir unsere Taschen und Rucksäcke bei den weltbesten Produzenten fertigen – und nicht bei den billigsten. Für uns zählt nur Qualität auf höchstem Level. Diese finden wir für unsere Taschen und Rucksäcke in Betrieben in Asien. Hier gibt es jahrzehntelanges Know-how in diesem Bereich, das kompetenteste Personal und modernste Maschinen. Unsere Produzenten sind mit uns gewachsen und wir mit unseren Produzenten. Gemeinsam treiben wir Innovationen voran und entwickeln neue Methoden.

Unser Partner in Guangxi ist ein Familienbetrieb, der seit Tag eins von EVOC, also seit fast 20 Jahren, Taschen für uns herstellt. Uns verbindet längst nicht nur eine Geschäftsbeziehung, sondern auch eine langjährige Freundschaft.

Früher stand seine Fabrik im Herzen des Perlflussdeltas, auch „Werkbank der Welt” genannt, einem der größten Produktionszentren der Erde. Doch viele der Angestellten stammen aus der Provinz Guangxi. Deshalb hat sich das Familienunternehmen entschieden, dort eine neue Produktion aufzubauen.

Die Mitarbeiter sind näher an ihren Familien, die Lebensqualität höher. Das ist gelebte Verantwortung für die Menschen.“

Holger Feist, Gründer EVOC

UNSER BIKEPACKING SETUP

SEAT PACK WP

Die essenziellste Tasche. Darin transportieren wir unsere Wechselklamotten, eine zweite Bib, eine Regenjacke und -hose, zur Not auch einen Schlafsack und ein Zelt. Bis zu vier Kilo packe ich da rein. WP steht für „Waterproof”. Alle Packs mit diesem Kürzel sind komplett verschweißt, absolut wasserdicht und natürlich auch staubdicht. Ich wickle den Rollverschluss übrigens immer nach oben, denn so tue ich mich leichter, wenn ich hinter dem Fahrrad stehe. Aber das ist Geschmackssache. In die Kordelzüge oben außen packe ich gerne meine Flip-Flops.

ENTDECKE DIE SEATPACKS

UNSER BIKEPACKING SETUP

TOP TUBE PACK WP

Hier oben ist mein Handy verstaut, eine Power Bank, Riegel, mein Portemonnaie. Immer daran denken: Den Reißverschluss bis auf Anschlag in die Zippergarage schieben, dann bleibt alles dicht.

ZUM TOP TUBE PACK

UNSER BIKEPACKING SETUP

FRAME PACK WP

Im FRAME PACK steckt hinten immer mein Erste-Hilfe-Set, davor ein kleiner Kulturbeutel. Dazu auch Riegel und weiteres Essen, je nach Wetter auch eine Mütze, Handschuhe oder eine Ersatzbrille. Mit unseren neuen TPU STRAPS kann man das FRAME PACK super fest fixieren und nahtlos mit dem TOP TUBE PACK darüber verbinden.

FRAME PACK WP

UNSER BIKEPACKING SETUP

MULTI FRAMEPACK WP / FORK PACK WP / HANDLEBAR PACK BOA® WP

Kathis und meine Vorlieben unterscheiden sich da. Ich verstau Werkzeug und Ersatzteile gerne unten in der MULTI FRAME PACK. Kathi bevorzugt das FORK PACK, das sich ganz schnell hinklicken lässt. Darin ist natürlich auch mehr Platz für Besteck, Geschirr, Kocher oder Schlafsack. Und wir beide fahren natürlich mit dem HANDLEBAR PACK BOA® WP. Damit ist der gesamte Platz am Rad optimal genutzt.

ZUR KOLLEKTION